Wien war über Jahrhunderte Sitz der Habsburger, und ihre Schlösser, Museen und die Ringstraße prägen bis heute das Zentrum. Dazwischen liegen Kaffeehäuser und Märkte, am Stadtrand die Heurigen am Wienerwald.
Wien war über Jahrhunderte Sitz der Habsburger, und ihre Schlösser, Museen und die Ringstraße prägen bis heute das Zentrum. Dazwischen liegen Kaffeehäuser und Märkte, am Stadtrand die Heurigen am Wienerwald.
Wien wuchs aus der römischen Siedlung Vindobona, deren keltischer Name zeigt, dass hier schon vor den Römern Menschen lebten. 1278 übernahm Rudolf I. die österreichischen Länder und begründete die Herrschaft der Habsburger, unter denen Wien zu einem kulturellen Zentrum Europas wurde. Osmanische Heere belagerten die Stadt 1529 und 1683; damals hielten die Mauern zwei Monate, bis ein Heer unter dem polnischen König Johann III. Sobieski sie besiegte. 1858 wurden die Befestigungen abgerissen und an ihrer Stelle die Ringstraße gebaut. Bomben und Kämpfe zerstörten 1944 und 1945 große Teile der Stadt. Die historistischen Bauten an der Ringstraße prägen Wien bis heute.

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Die Sommerresidenz der Habsburger, ein barockes Schloss mit 1441 Räumen, 1695 begonnen und unter Maria Theresia vollendet; den Park kannst du während der Öffnungszeiten kostenlos besuchen.
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Der gotische Dom am Stephansplatz mit seinem bunten Ziegeldach; seine heutige Form geht auf Herzog Rudolf IV. im 14. Jahrhundert zurück. Besichtigung zwischen den Gottesdiensten, auch sonntagnachmittags.
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Die Winterresidenz der Habsburger, 1279 erstmals erwähnt; Kaiserappartements, Sisi Museum und Silberkammer sind täglich geöffnet. Heute ist sie auch Amtssitz des österreichischen Staatsoberhaupts.
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Die Kunstsammlungen der Habsburger im Kuppelbau von Semper und Hasenauer an der Ringstraße, um 1891 eröffnet; das größte Kunstmuseum Österreichs, täglich geöffnet.
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Die zwei Barockschlösser des Prinzen Eugen von Savoyen mit einem Barockgarten dazwischen; das Obere Belvedere zeigt österreichische Kunst vom Mittelalter bis heute und ist täglich geöffnet.
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Eine der größten grafischen Sammlungen der Welt, rund 65 000 Zeichnungen und eine Million Druckgrafiken alter Meister, in einem früheren Palais der Habsburger; dazu Kunst des Impressionismus und der frühen Moderne.
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Der erste große Bau an der Ringstraße, 1869 als Hofoper eröffnet; die Wiener Philharmoniker kommen aus ihrem Orchester. Führungen zeigen das Haus tagsüber.
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Das Gegenstück zum Kunsthistorischen Museum am Maria-Theresien-Platz: 39 Säle mit mehr als 100 000 Objekten aus den Naturwissenschaften.
Dienstags geschlossen.
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Eine Barockkirche am Karlsplatz, in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und dem heiligen Karl Borromäus geweiht; eines der Wahrzeichen Wiens.
Besichtigung mit Ticket, Montag bis Samstag.
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Die früheren kaiserlichen Hofstallungen, seit 2001 ein Kulturareal mit Leopold Museum, mumok und Kunsthalle Wien; die Höfe sind rund um die Uhr offen.
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Ein 6 km² großer Park in der Leopoldstadt mit Wiesen und der Kastanienallee Hauptallee von 1538. Am Eingang steht das Riesenrad, 1897 gebaut und das ganze Jahr in Betrieb.
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1752 im Schlosspark gegründet, der älteste noch bestehende Zoo der Welt, mit rund 700 Arten, darunter Große Pandas. An allen Tagen des Jahres geöffnet.
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Die Begräbnisstätte der Habsburger seit 1633.
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Wiens großer Friedhof, 1874 eröffnet.
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Wiens älteste barocke Gartenanlage.
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Eine 21 km lange Insel zum Baden, Radeln und Laufen.
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Der bekannteste Aussichtspunkt auf Wien.
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Am besten für: Sehenswürdigkeiten, Geschichte
Die Altstadt innerhalb der Ringstraße, wo früher die Stadtmauern standen; hier liegen Hofburg, Dom und die großen Einkaufsstraßen

Foto: Ralf Roletschek, CC BY 3.0 / Wikimedia Commons
Am besten für: Parks, Märkte
Der 2. Bezirk zwischen Donaukanal und Donau, mit Prater und Augarten; vor dem Holocaust das Zentrum des jüdischen Wien

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Am besten für: Einkaufen, Museen
Ein dicht bebauter innerer Bezirk zwischen Mariahilfer Straße und Lerchenfelder Straße, mit dem MuseumsQuartier und dem alten Spittelberg

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Am besten für: Märkte, Cafés
Ein kleiner Bezirk neben dem Zentrum, rund um Karlsplatz und Naschmarkt
Am besten für: Heurige, Spaziergänge
Der 19. Bezirk am Rand des Wienerwalds, mit den Weindörfern Grinzing und Sievering und vielen Heurigen

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Rund 1,5 km Stände und kleine Lokale an der Wienzeile, mit Obst, Gemüse, Käse und Brot; samstags kommt ein Flohmarkt dazu.
Stände Montag bis Samstag.
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Foto: Peter Gugerell, Public domain / Wikimedia Commons
Der längste Straßenmarkt Wiens, seit 1786 in Ottakring: werktags rund 40 bis 50 Stände, samstags bis zu 120, freitags und samstags mit Bäuerinnen und Bauern.
Stände Montag bis Samstag.
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Foto: Peter Gugerell, Public domain / Wikimedia Commons
Ein Markt im Karmeliterviertel der Leopoldstadt, seit 1891; freitags und samstags füllt einer der größten Bauernmärkte Wiens seine 60 Plätze.
Stände Montag bis Samstag; Bauernmarkt freitags und samstags.
Wikipedia (de)Ein früheres Weindorf in Döbling, in dem Winzerinnen und Winzer ihren jungen Wein im Heurigen ausschenken, mit Sondererlaubnis in wechselnden Monaten.
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Foto: Burkhard Mücke, CC BY-SA 4.0 / Wikimedia Commons
Ein dünnes, paniertes und ausgebackenes Kalbsschnitzel; eines der Nationalgerichte Österreichs.
Wikipedia (de)Äpfel in dünn ausgezogenem Strudelteig; eine traditionelle Mehlspeise in den früheren Ländern der Habsburger.
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In Brühe gekochtes Rindfleisch, in Scheiben mit Apfelkren serviert; ein Lieblingsgericht von Kaiser Franz Joseph.
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Eine leicht geräucherte Schweinswurst mit kleinen Käsewürfeln, an Würstelständen in ganz Österreich.
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Foto: Rüdiger Wölk, CC BY-SA 2.0 de / Wikimedia Commons
Seit 2011 immaterielles Kulturerbe: eine Melange, Kaffee mit einer Haube aus Milchschaum, und Zeit, die Zeitung zu lesen.
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Mit dem Zug nach Melk; vom Bahnhof gehst du 10–15 Minuten zum Stift.
Das Donautal zwischen Melk und Krems, UNESCO-Kulturlandschaft mit Weinterrassen, Burgen und Stiften; der Barockbau des Stifts Melk entstand 1702–1746.
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Mit der Badner Bahn, der Lokalbahn von Wien nach Baden.
Eine Kurstadt 26 km südlich von Wien, seit 2021 Teil des UNESCO-Welterbes „Bedeutende Kurstädte Europas“, wegen ihrer Quellen und der Kurarchitektur des 18. und 19. Jahrhunderts.
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Quellen (106) · Zuletzt geprüft: Oktober 2026