Budapest entstand 1873 aus zwei alten Städten und einer dritten, Óbuda, zu beiden Seiten der Donau. Buda hat die Burg und die Hügel, Pest das Parlament, die Boulevards und das alte jüdische Viertel. Thermalbäder, Markthallen und die Brücken zwischen den Ufern gehören hier zum Alltag.
Ab dem 4. Jahrhundert v. Chr. lebten Kelten in der Ebene; um 100 n. Chr. gründeten die Römer die Festung und Stadt Aquincum. Ab dem Ende des 9. Jahrhunderts eroberten ungarische Stämme das Karpatenbecken, Ende des 11. Jahrhunderts entstand das Königreich Ungarn. Ab etwa 1300 war Buda mehrmals Hauptstadt des Königreichs. Am 17. November 1873 wurden Pest, Buda und Óbuda zu einer Stadt vereinigt. Die Ruinen von Aquincum sind in Óbuda bis heute zu sehen.