Busan, die zweitgrößte Stadt Südkoreas, erstreckt sich über Hügel und Buchten an der Südostküste und hat den größten Hafen des Landes. Im Osten liegen die Strände, am Hafen die Fischmärkte und das alte Zentrum, an den Hängen bunt bemalte Viertel und Tempel.
Bei der japanischen Invasion von 1592 landeten die Truppen in Busan; der Chungnyeolsa-Schrein erinnert an die Verteidiger. In der Joseon-Zeit stand auf dem heutigen Yongdusan-Hügel eine japanische Handelsniederlassung. Im Koreakrieg war Busan die provisorische Hauptstadt Südkoreas, und Geflüchtete aus dem Norden drängten sich an den Hängen. Das Haus des Präsidenten aus dieser Zeit ist heute die Gedenkhalle der provisorischen Hauptstadt.